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Liebe Freunde, Bekannte und Anti-Atom-Aktive,
bis Ende September will die Bundesregierung über die Zukunft der Atomkraft entscheiden. Doch unter den Bundestagsabgeordneten von Union und FDP wächst die Sorge, dass ihnen längere Laufzeiten daheim im Wahlkreis auf die Füße fallen. Mit einer Reihe von Aktionen wollen wir ihnen zeigen, wie recht sie damit haben - wir bereiten ihnen einen heißen Sommer!
Am Montag, den 26. Juli schlagen Menschen überall im Land vor den Wahlkreisbüros ihrer Abgeordneten unüberhörbar Alarm – mit Trommeln, Töpfen, Rasseln und Pfeifen. Der Atom-Alarm ist der Auftakt zu einer ganzen Reihe von Aktionen in den Wahlkreisen der Parlamentarier. Unser Ziel: Dass möglichst viele Abgeordnete am Ende eines „heißen Sommers“ nach Berlin zurückkehren und Kanzlerin Merkel mitteilen: „Längere Laufzeiten? Die fliegen mir daheim im Wahlkreis gehörig um die Ohren – das kann ich nicht mittragen!“
Gemeinsam mit Campact organisieren wir hier in unserem Wahlkreis einen Atom-Alarm vor dem Büro von Angelika Brunkhorst/FDP: wir treffen uns am Montag, den 26. Juli um 11:00 Uhr in der Sonnenstraße 1, 27793 Wildeshausen und schlagen dort lautstark Alarm. Anschließend übergeben wir die Campact-Erklärung gegen ein Comeback der Atomkraft, die bereits von über 150.000 Menschen unterzeichnet wurde.
Könnt ihr uns bei der Aktion unterstützen? Wir würden uns freuen, wenn ihr die Ankündigung zur Aktion über euren Verteiler schickt und am 26. Juli dabei seid – je mehr Menschen Alarm schlagen, desto besser! Bringt doch möglichst etwas mit, mit dem ihr lautstark Alarm schlagen könnt!
Eine Bitte noch: Es wäre schön, wenn keine Parteifahnen o.ä. bei der Aktion zum Einsatz kommen. Denn wir denken, dass ein parteiunabhängiger Bürgerprotest die Abgeordneten vor Ort sehr viel mehr beeindruckt.
Herzliche Grüße,
Alexander Grote
Verein für Ganzheitliches Lernen e.V.
PS: Mehr Informationen zum Heißen Sommer gibt es hier: http://www.campact.de/atom2/sommer/home
Der Verein für ganzheitliches Lernen e.V. und ökologische Fragen ist seit über 20 Jahren eine Spielwiese für Permakultur und Freinetpädagogik.
Das Zentrum PrinzHöfte, ein ehemaliger Bauernhof, der in mühevoller Kleinarbeit liebevoll renoviert wurde, ist das Stammhaus des Vereins.
Aus Projektarbeit in den Anfängen haben sich professionelle Institutionen gebildet, die sich selbständig gemacht haben wie die Freie Schule PrinzHöfte in Bassum, oder noch heute im Zentrum PrinzHöfte beheimatet sind.
Neben dem Freinet- Kindergarten, einem Selbstversorger Seminarhaus und einem Permakulturgarten mit Gemüseanbau und Wildkräuterverarbeitung, beteiligen sich engagierte Menschen am Gemeinschaftsprojekt in PrinzHöfte.
Vor 1998 eröffnete der Verein das Kultur- und Tagungshaus MIKADO auf der großen Höhe, um die Bedürfnisse der Seminargäste in einem ganz besonderen Ambiente zu erfüllen.
Gleichzeitig hat sich dort aus unserer Naturerfahrungsarbeit die Wildnisschule Wildeshausen als Zweig im Verein gegründet.
Viele verschiedene Menschen, wie Ehrenamtliche, FÖJlerInnen (Freiwilliges Ökologisches Jahr) und Zivildienstleistende haben daran mitgewirkt, haben experimentiert, Erfolge und Mißerfolge erlitten, haben gestritten, gestaltet und ihre Begeisterung in den Verein gesteckt.
Veranstaltungen wie das Himmelfahrtstreffen und Feste locken immer wieder alte Bekannte und neue Gesichter nach PrinzHöfte, die den Ort mit ihren Ideen und Impulsen bereichern.