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Als lebendige Spielwiese für Permakultur und Freinetpädagogik ist der Verein ständig im Wandel. Viele hoffnungsvolle Versuche und Experimente sind wieder von der Bildfläche verschwunden, andere haben sich verändert und weiterentwickelt.
Begonnen hat alles in den Jahren 1984/85, als eine Gruppe von Pädagogen aus dem Bremer Raum einen Ort des Austauschs und Experimentierens suchte und fand: PrinzHöfte. Zu den Ideen der Freinetpädagogik stieß bald der Gedanke der Permakultur: Selbstorganisation des Lernens trifft auf Selbstorganisation von (nutzbaren) Ökosystemen. Im ersten Fall ging es darum, gute Rahmenbedingungen zu schaffen für das selbstorganisierte Lernen von Kindern und Erwachsenen. Im Fall der Permakultur ging es darum, gute Rahmenbedingungen zu schaffen für die symbiotischen Wechselwirkungen zwischen Menschen, Tieren und Pflanzen.
Diese Gedanken wurden in ersten Seminaren diskutiert und umgesetzt: Das noch sehr improvisierte Seminarhaus war geboren. Aus dem konkreten Bedarf der PrinzHöfter Aktiven heraus wurde eine Freinet-Kindergruppe gegründet, die -ebenso wie das Seminarhaus - im Lauf der Zeit größer und professioneller wurde. Schließlich kam noch eine Freinet-Schule hinzu.
Seit den nervenaufreibenden Anfängen ist viel passiert. Das Seminarhaus ist 4 km entfernt auf die Große Höhe gezogen und nennt sich nun MIKADO. Dort hat sich auch die Wildnisschule angesiedelt. Die Freie Schule ist stark angewachsen und aus Platzgründen nach Bassum gezogen, wo sie inzwischen als eigenständiger Verein agiert. Aus der Kindergruppe ist ein anerkannter Kindergarten geworden. In PrinzHöfte selbst ist es ruhiger geworden, seit Seminarhaus und Schule weggezogen sind. Die ersten festen Bewohner haben Haus und Gelände unter ihre Fittiche genommen. Die Themen Selbstorganisation und Ökologie sind dabei nach wie vor allgegenwärtig: allerdings weniger in Form von Seminaren als vielmehr im Alltagsleben.